Das Erdbeben, das am späten Abend des 31. August 2025 die Region erschütterte, forderte über 2.200 Todesopfer und machte mehr als 6.300 Wohnhäuser unbewohnbar. Obwohl erste Hilfslieferungen eingetroffen sind, reichen sie bei Weitem nicht aus. Die humanitäre Hilfe ist massiv unterfinanziert.
Mehr als vier Wochen nachdem heftige Erdstöße weite Teile der östlichen Regionen Afghanistans zerstört haben, leben weiterhin Tausende Betroffene unter freiem Himmel. Sie verfügen weder über sichere Unterkünfte noch über ausreichenden Schutz, und das zu einem Zeitpunkt, an dem die eisigen Wintermonate unaufhaltsam näher rücken. Darauf weist die Hilfsorganisation Islamic Relief eindringlich hin. Die Berggebiete sind für extrem kalte Winter bekannt: dichter Schneefall, gefrorene Böden und Temperaturen, die bis auf minus 20 Grad Celsius sinken können.




