Seit April 2023 wird der Sudan von schweren Auseinandersetzungen erschüttert. Diese Gewalt hat sich zu einer der dramatischsten humanitären Krisen weltweit entwickelt. Inzwischen sind über neun Millionen Menschen innerhalb des Landes oder in Nachbarstaaten auf der Flucht, und mehr als 24 Millionen benötigen dringend humanitäre Hilfe. Besonders dramatisch ist die Lage in El Fasher: Dort sollen Tausende Menschen ums Leben gekommen oder durch Hunger und Gewalt in Lebensgefahr geraten sein. Berichten zufolge hat die Rapid Support Forces (RSF) kürzlich die Kontrolle über die Stadt beansprucht. Für die dort eingeschlossenen Zivilpersonen bedeutet dies, dass die Gefahr weiter zunimmt und die Versorgung mit Nahrung, Wasser und medizinischer Hilfe nahezu zusammengebrochen ist.
Die Menschen in El Fasher leben seit etwa eineinhalb Jahren unter einer Blockade, während der kaum Hilfe von außen in die Stadt gelangen konnte. Wohngebäude, medizinische Einrichtungen, Schulen und Gotteshäuser wurden mehrfach getroffen und zerstört. Lebensmittel, Medikamente und andere lebenswichtige Güter sind kaum noch vorhanden. Viele Familien haben nichts mehr zu essen.









