Afghanistan: Humanitäre Soforthilfe für vom Erdbeben betroffene Familien in Ostafghanistan
Nothilfeprojekt Afghanistan
Not
Kurzbeschreibung des Projekts
Das Projekt unterstützt Familien, die vom Erdbeben in Ostafghanistan betroffen sind, schnell und direkt. Dafür wird ein Mehrzweck-Barhilfeprogramm (MPCA) genutzt. Mit dieser finanziellen Unterstützung können die Haushalte selbst entscheiden, was sie am dringendsten benötigen – zum Beispiel Lebensmittel, Trinkwasser, Unterkunft oder medizinische Versorgung. Jede berechtigte Familie erhält 10.500 AFN (132 EUR). Davon werden 10.350 AFN (130 EUR) direkt ausgezahlt. 150 AFN (2 EUR) decken die Gebühren für den Geldtransfer. Dieser Ansatz stellt sicher, dass Hilfe genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Gleichzeitig stärkt er die Selbstbestimmung der Familien.
Projektsteckbrief
Land: Afghanistan
Ort(e): Kunar and Nangarhar Province, Afghanistan
Begünstigte:
4.130 direkt Begünstigte (darunter 590 Familien)
Projektziele:
- Leid verringern und die Verwundbarkeit der vom Erdbeben betroffenen Familien in Ostafghanistan reduzieren.
Gesamtkosten: 100.000,00 €
Projektdauer: 01.11.2025-31.01.2026
Implementierungspartner: Islamic Relief Afghanistan
Erwartete Ergebnisse
Direkte Wirkung:
- Familien, die vom Erdbeben in Ostafghanistan betroffen sind, erhalten leichter Zugang zu finanzieller Soforthilfe, um ihren dringendsten Bedarf zu decken.
Projektmaßnahmen und Aktivitäten
- 590 betroffene Haushalte werden mit Bargeldhilfen unterstützt, damit sie wesentliche Bedürfnisse wie Nahrung, Wasser oder Unterkunft selbst finanzieren können.
Hintergrund und Ausgangslage
Am 31. August 2025 traf ein schweres Erdbeben mit einer Stärke von über 6 die Provinzen Kunar und Nangarhar im Osten Afghanistans. Mehrere Nachbeben folgten kurz darauf. Über 2.200 Menschen kamen ums Leben oder werden vermisst, mehr als 3.600 Personen wurden verletzt. Zahlreiche Wohnhäuser wurden zerstört oder schwer beschädigt. Nahezu das gesamte öffentliche Leben ist betroffen: Rund 88 % der Gesundheitseinrichtungen sind außer Betrieb, 95 % der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Etwa zwei Drittel der Häuser sind komplett eingestürzt, und drei Viertel der lokalen Märkte funktionieren nicht mehr. Viele der betroffenen Orte sind schwer oder gar nicht erreichbar, während humanitäre Unterstützung nur begrenzt zur Verfügung steht.
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