Die Geschichte von Hannan und Janna

Zwischen Trümmern und Tränen

Die heute neunjährige Janna war erst vier Jahre alt, als eine Nacht des Krieges ihr Leben für immer veränderte. Eine Rakete traf ihr Zuhause und verletzte ihren Vater schwer – er verlor einen Arm. Die gesamte Familie wurde unter den Trümmern begraben: ihr kleiner Bruder Kynan, damals drei Jahre alt, ihre Schwester Hannan, noch ein Baby, und ihre Mutter Bayan.

Unter einem schweren Betonteil eingeklemmt, musste Bayan miterleben, wie ihr Mann nach zwölf qualvollen Stunden an seinen Verletzungen starb – direkt neben ihr. Bis heute leiden die älteren Kinder unter den traumatischen Erlebnissen. Janna kämpft mit Tränen, wenn sie sagt: „Mein lieber Papa kommt nie mehr wieder.“

Nur die kleine Hannan erinnert sich glücklicherweise nicht an die Geschehnisse. Sie ist ein fröhliches Mädchen, das gern zur Schule geht. Mutter Bayan blickt mit Sorge in die Zukunft: „Bitte helft uns, damit meine Kinder eine gute Schulbildung bekommen. Vergesst uns nicht.

Hannan und Janna - Syrien

Die Nacht, die alles veränderte


Bayans Zuhause in einem Vorort war einst ein heller, friedlicher Ort. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei kleinen Kindern lebte sie dort glücklich, bis zu jener schrecklichen Nacht vor fünf Jahren. Eine Rakete schlug plötzlich ein, brachte das Dach zum Einsturz und begrub die gesamte Familie unter den Trümmern.

Keiner konnte sich selbst befreien: Auf der ältesten Tochter lastete ein schweres Trümmerteil, ihr Arm war gebrochen. Der kleine Sohn war zwischen zwei Holzbalken eingeklemmt. Die neun Monate alte Hannan schrie verzweifelt in ihrer Wiege, doch ihre Mutter konnte sie nicht erreichen. Sie selbst war unter einem Betonstück des Daches gefangen. Zwei ihrer Wirbel waren gebrochen. Ihr Mann, dem die Rakete den Arm abgerissen hat, verblutete nach zwölf qualvollen Stunden – direkt neben ihr.

Die Kinder wurden schließlich von den Weißhelmen entdeckt, geborgen und in Sicherheit gebracht. Doch erst 36 Stunden später konnte auch Bayan befreit werden. „Ich war überglücklich, als ich hörte, wie die Weißhelme ‚Allahu Akbar‘ riefen, als sie meine Kinder lebend fanden“, erinnert sich Bayan. „Es war das Schlimmste, ihre Schreie zu hören und nichts für sie tun zu können.“

Die Narben des Krieges bleiben


Auch Janna und ihr Bruder Kynan erinnern sich noch genau an jene Nacht – obwohl sie damals gerade einmal vier und drei Jahre alt waren. Fünf Jahre sind seitdem vergangen, doch die Erinnerungen lassen sie nicht los. Beide wachen noch immer regelmäßig mit Albträumen auf. Als Janna davon erzählt, brechen die Tränen hervor: „Mein lieber Papa kommt nie mehr wieder.“

Ihr Bruder Kynan hat seit jener Nacht kaum ein Wort gesprochen. Die Flucht aus der zerstörten Heimat und das traumatische Erlebnis haben ihn tief geprägt. Heute ist er acht Jahre alt, oft wütend und zieht sich in seine eigene Welt zurück – in ein einziges Videospiel, das ihm geblieben ist. Seine Gesundheit ist ebenfalls beeinträchtigt: Durch den Staub beim Raketeneinschlag wurde seine Lunge dauerhaft geschädigt. Seither leidet er unter chronischem Asthma.

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„Bitte vergesst uns nicht.“

Die jüngste Tochter kann sich zum Glück an die schreckliche Nacht nicht erinnern. Sie ist ein fröhliches, lebhaftes Mädchen, das voller Freude zur Schule geht, auch wenn der Unterricht oft ausfällt, weil es an Lehrkräften mangelt. Auch Janna, heute neun Jahre alt, besucht die Schule gern. Sie ist sogar Klassenbeste. Doch obwohl sie gute Leistungen bringt, bleibt sie allein. Als geflüchtetes Kind wird sie oft ausgegrenzt und gemobbt. Freunde hat sie keine.

Für ihre Mutter Bayan ist Bildung das Wichtigste überhaupt. Sie weiß: Nur mit Schulbildung haben ihre Kinder eine reale Chance auf ein besseres Leben. Deshalb bittet sie eindringlich: „Bitte helft uns, damit meine Kinder auf eine bessere Schule gehen können. Bitte vergesst uns nicht.“

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