Geschichten der Winterhilfe in Afghanistan

Eingeschlossen in der Kälte: Familien in Afghanistan kämpfen ums Überleben

Der Winter steht vor der Tür, und in Afghanistan fürchten viele Familien die eisigen Monate, die sie in Zelten und provisorischen Unterkünften verbringen müssen. Zainab, eine 60-jährige Mutter aus dem Dorf Shorabak in Herat, blickt sorgenvoll auf die kommenden Wochen. Ihr Mann ist krank und kann nicht mehr auf den Feldern arbeiten, und sie selbst versucht, das Nötigste für ihre vier Kinder zu beschaffen: „Zum zweiten Mal in Folge verbringen wir den Winter in einem Zelt“, erzählt sie erschöpft. „Schon jetzt dringt die Kälte durch die dünnen Wände, obwohl der Winter noch gar nicht richtig begonnen hat.

Zainab sucht nach allem, was ihrer Familie etwas Wärme spenden könnte, doch das Zelt ist leer. Tränen steigen ihr in die Augen, als sie über ihre älteste Tochter spricht, die seit zehn Jahren gelähmt ist. „Ich kann sie nicht allein lassen, aber ich muss hinaus, um etwas zu essen zu finden“, sagt sie leise. „Ich habe Angst, dass wir diesen Winter nicht überstehen, wenn niemand hilft.

Winterhilfegeschichte Afghanistan

„Unsere Nächte sind lang, kalt und voller Angst“

Wenn der Wind über die Felder von Herat fegt, klappern die Zeltplanen, und der Schlaf wird unmöglich. „Der Wind reißt an unserem Zelt, und meine Kinder wachen vor Kälte und Angst auf“, erzählt Zainab. Sie ist nicht allein mit dieser Sorge. Im Dorf Botan kämpft auch Immamudin ums Überleben. Er lebt mit seiner schwangeren Frau und drei kleinen Kindern in einem Zelt, nachdem ihr Haus bei einem Sturm zerstört wurde. „All unsere Sachen – Geschirr, Kleidung, Erinnerungen sind in den Trümmern unseres Hauses begraben“, sagt der 32-Jährige. „Seit fast einem Jahr teilen wir das Zelt. Sogar unsere Schafe schlafen inzwischen bei uns, um nicht zu erfrieren.“

Wenn Hoffnung im Wind zittert

Immamudin schaut hinaus ins Tal. Der Winter hat noch nicht begonnen, doch die Nächte sind schon jetzt eiskalt. „Ich habe Angst vor dem Schnee“, sagt er mit brüchiger Stimme. „Wenn der Wind stärker wird, reißt er das Zelt auseinander, und ich muss es immer wieder aufbauen.

Häufig bleibt der Familie nichts zu essen, und die Kinder schlafen hungrig ein. „Es ist schwer, meine Kinder leiden zu sehen“, gesteht er. „Wir sind völlig auf Unterstützung angewiesen. Ich bete jeden Tag, dass Hilfe kommt.“ Nachts zieht er seine Kinder an sich, versucht, ihre kleinen Körper zu wärmen, während der Wind durch das dünne Tuch pfeift. „Ich halte sie fest, um sie zu schützen. Mehr kann ich nicht tun. Ich bitte um warme Kleidung und etwas Essen – nur, damit sie überleben.“ Seine Tochter Fatima, kaum älter als sechs Jahre, flüstert: „Wenn der Wind das Zelt bewegt, denke ich, es ist ein Erdbeben. Ich habe solche Angst.“

Winterhilfegeschichte Afghanistan

Gemeinsam gegen die Kälte: Deine Hilfe zählt

Jeden Winter versorgt Islamic Relief Familien in Afghanistan und vielen anderen Ländern mit dem Nötigsten: Nahrung, Brennstoff, Decken und warme Kleidung. Doch die Not wächst und mit jeder Nacht, in der der Frost über das Land zieht, wird die Lage schlimmer.

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